Technologiezentrum Leoben

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Geschichte

Der Beginn der Forschungs- und Entwicklungsarbeit
Heutige Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten haben ihren Ursprung in den historisch eigenständigen Unternehmen, die erst im Laufe der Jahre in der gegenwärtigen F&E-Infrastruktur zusammengeführt wurden. Die Geschichte begann im Jahr 1935 mit der Einrichtung eines Forschungslaboratoriums zur Entwicklung neuer, nicht rein magnesitischer Steinqualitäten in Veitsch, Österreich, um auf die Entwicklungen des damaligen Mitbewerbers, der Österreichisch-Amerikanischen Magnesitgesellschaft, später Radex, in Radenthein, Österreich, antworten zu können.

Fokussierung durch Zusammenführung der Forschungseinrichtungen
Die technologische Kraft und das Know-how unserer weltweit angesiedelten Forschungs- und Entwicklungsabteilungen wurde im Zuge intensiver Restrukturierungsmaßnahmen gestrafft, gebündelt und im internationalen Technologiezentrum in Leoben, Österreich, konzentriert.

Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen bestanden auch in anderen Unternehmen, bevor sie ein Teil der RHI-Familie wurden. Beispielsweise wurden schon in den 1940er Jahren schmelzgegossene Alumina-Zirconia-Silica-Feuerfestprodukte (AZS-Produkte) im Labor in Niagara Falls, USA entwickelt. Diese Einrichtung wurde von den 1970er Jahren weg von Carborundum betrieben und kam über mehrere Ortswechsel mit der um die Jahrtausendwende erfolgten Akquisition von Monofrax am Standort Falconer, NY, USA zur RHI.

Im etwa gleichen Zeitraum wurden die Aktivitäten im Forschungs- und Entwicklungszentrum von Didier in Wiesbaden eingestellt und dessen Kapazitäten in das Technologiezentrum Leoben, die primäre F&E-Einrichtung der RHI-Gruppe, verlegt. Falconer ist nun das Kompetenzzentrum für schmelzgegossene Materialien, während die Einrichtung in Dalian, China, alle lokalen Aktivitäten unterstützt.