Berlakovich und Voves eröffnen RHI Umweltanlage in Breitenau/Steiermark
12.10.11
Investition von 3,5 Millionen Euro in neue Filteranlage
- Reduktion der Staubemissionen um 99 %
- Steigerung der Energieeffizienz bei gleichzeitiger Reduktion des CO2-Ausstosses um 700 Tonnen
Die RHI AG, Weltmarktführer für Feuerfestprodukte, investiert kontinuierlich in Umwelt und Produktionsstandorte in Österreich.
Jüngstes Beispiel für das nachhaltige Bekenntnis zum Umweltschutz ist eine neue Filteranlage am Bergbau- und Produktionsstandort Breitenau in der Steiermark, die heute von Umweltminister Niki Berlakovich und dem steirischen Landeshauptmann Franz Voves eröffnet worden ist.
Die Kosten von 3,5 Millionen Euro – das sind 20 Prozent der umweltrelevanten Investitionen der RHI AG im Jahr 2011 – sind gut investiert:
Die neue Filteranlage reduziert die Staubemissionen, die bei der Verarbeitung des Feuerfest-Rohstoffes Magnesit anfallen, um 99 Prozent und steigert die Energieeffizienz nachhaltig.Der Gasverbrauch in den beiden 80 Meter langen Drehrohröfen kann um zwei Prozent gesenkt werden, das entspricht einer Verbrauchsmenge von 350.000 m3, dem Jahresverbrauch von 180 Haushalten oder 700 Tonnen CO2, die damit eingespart werden.
Berlakovich: Ökologie und Ökonomie gehen Hand in Hand
Umweltminister Berlakovich sieht diese Anlage als Best Practice: „Das RHI Projekt verdeutlicht, wie Ökologie und Ökonomie Hand in Hand gehen können. Die neue Filteranlage ist ein perfektes Beispiel dafür, wie sich Umweltschutz und Kosteneinsparung in der Produktion ergänzen. Mir ist es ein großes Anliegen, solche Win-Win-Projekte im Rahmen der Umweltförderung zu unterstützen. Die Anlage hier in der Steiermark zeigt außerdem, warum österreichische Umwelttechnologie im In- und Ausland höchst gefragt ist.“
„Die RHI AG setzt mit dieser Investition in der Höhe von 3,5 Mio. Euro nicht nur einen wichtigen Meilenstein für die Umwelt und den steirischen Wirtschaftsstandort, sondern unterstreicht mit der heutigen Eröffnung der neuen Filteranlage einmal mehr die internationale Vorreiterrolle des Unternehmens im Feuerfestproduktsegment“, betont Landeshauptmann Franz Voves.
Dazu Franz Struzl, Vorstandsvorsitzender der RHI AG: „Dieses Vorzeigeprojekt ist ein gutes Beispiel für unsere kontinuierlichen Anstrengungen, die Umweltauswirkungen zu reduzieren und möglichst geringe Ressourcen zu verbrauchen. Diese Investition verdeutlicht unsere Verbundenheit mit dem Standort Steiermark und insbesondere mit meiner Heimat, was mich auch persönlich sehr freut.“
Die Filteranlage wurde in Rekordzeit mit einem Einsatz von mehr als 100 Personen, davon rund 50 Prozent eigene Mitarbeiter, gebaut. Sie wurde mit EUR 716.000 durch das Umweltministerium gefördert.